Edward Rutherfurd

Edward Rutherfurd beschreibt in seinen Romanen sehr lebendig den Werdegang bekannter Orte bzw. Länder. Das bekannteste seiner Werke ist der Roman „Sarum“.

Russka (1993)
Die gewaltige Saga eines Riesenreiches und seiner vielen Völker. Vom Land Rus und der Bedrohung durch die Mongolen über den Aufstieg des Großherzogtums Moskau bis zur Revolution und dem Ende der Sowjetunion. Von Alexander Nevskij und Ivan dem Schrecklichen über Peter den Großen und Katharina die Große bis zu Lenin, Stalin und Boris Jelzin.

Sarum (1999)
Der Jäger Hwll macht sich mit seiner Frau Akun und ihren Kindern auf den Weg Richtung Süden. Zusammen mit einer anderen Familie gründen sie eine Siedlung, damals Sarum, heute Salisbury genannt. Rutherfurd inszeniert anhand von fünf spannenden Familienschicksalen markante Ereignisse in der Geschichte einer geschichtsträchtigen und sagenumwobenen Gegend: den Bau von Stonehenge, die Eroberung Britanniens durch die Römer und vor allem die Errichtung der berühmten Kathedrale.

London (2000)
In seinem Roman „London“ nimmt Edward Rutherfurd den Leser mit auf eine spannende Reise quer durch die Jahrhunderte. Anhand einiger Familien, die man durch das ganze Buch begleitet, wird Geschichte lebendig. Eigentlich geht man immer davon aus, daß geschichtliche Bücher, aus denen man auch noch was lernen soll, dröge und trocken zu lesen sind. Doch durch die Einbettung in einen lebendigen Roman ist das bei Rutherfurds „London“ ganz und gar nicht der Fall. Ohne es als solches zu empfinden lernt man beim Verschlingen der Seiten eine ganze Menge über Englands Bewohner, die Sprache und all die wichtigen Ereignisse, die London im Laufe der Jahrhunderte zu der Metropole gemacht haben, die es heute darstellt.
Dieser Roman beschreibt die Geschichte der Stadt London und das Schicksal ihrer Bewohner. Es ist eine gewaltige Saga, eine Zeitreise durch 2000 Jahre bewegte Vergangenheit, die noch vor der Zeitenwende mit der römischen Siedlung Londinium beginnt und bis zur Sanierung der Docklands in unseren Tagen reicht. Einem Leitmotiv gleich schlängelt sich die Themse, die Lebensader Londons, durch das Romangeschehen, in dessen Verlauf am Beispiel des Schicksals einzelner Personen und Familien ganze Epochen zu neuem Leben erweckt werden.

Der Wald der Könige (2002)
Das Leben ist hart geworden für die Bewohner der uralten Eichenwälder im Süden Englands, seit die normannischen Könige diesen Landstrich zum Jagdrevier der Krone erkoren. Da sie sich nicht wehren können gegen die neue Lehnsordnung, die ihren Besitz so drakonisch einschränkt wie ihre Rechte und Freiheiten, müssen sie auf andere Mittel sinnen, um über die Runden zu kommen – auch wenn das nicht die feinsten sind und gefährliche obendrein. Und so sind Wilddieberei und Schmuggel an der Tagesordnung, List und Betrug nicht zu vermeiden, und wo gar nichts mehr zu helfen scheint, verlegt man sich auf die Hexerei.
Edward Rutherfurd lässt seine neue Saga – ein mitreißendes historisches Gemälde – im Jahr 1099 beginnen und führt sie in einem kühnen Bogen fort bis in unsere Tage. Er lässt Menschen aus dem Mittelalter so lebendig vor unseren Augen entstehen, als wären sie Zeitgenossen, er verfolgt die Schicksalslinien ihrer Nachkommen, knüpft die Fäden zwischen den einzelnen Familien und stellt immer wieder die Verbindung zu historisch verbürgten Ereignissen und Personen her.

Die Prinzen von Irland (Dublin-Saga) (2007)
In seinem farbenprächtigen historischen Roman erzählt Rutherford von Blutfehden, Königen und Eroberern, Schlachten und Aufständen, Mönchen und Schmugglern, alten irischen Riten und der dramatischen Liebesgeschichte zwischen Deirdre und dem keltischen Krieger Conall, der die Macht der Druiden herausforderte.

Die Rebellen von Irland (Dublin-Saga) (2007)
Ein unwiderstehliches Epos. Kein anderer Autor vermag es, die Abenteuer, Liebesgeschichten und politischen Kämpfe von Familien über mehrere Generationen hinweg so eindringlich und packend darzustellen wie Edward Rutherfurd. In seinem neuen Epos, das auf Anhieb die englischen und amerikanischen Bestsellerlisten stürmte, spannt er einen farbenprächtigen Erzählbogen, der von Cromwells blutiger Niederschlagung der Katholiken-Aufstände über die Hungersnot 1741 bis zum irischen Unabhängigkeitskampf im Jahre 1922 reicht.

New York (2010)

Paris (2013)
Edward Rutherfurd erzählt von sechs Familien, deren Schicksale sich über Jahrhunderte mit der großen Historie von Paris verweben:
Da sind die adligen Le Cygnes, deren monarchistisches Weltbild in der Französischen Revolution ins Wanken gerät und die im 20. Jahrhundert die Résistance unterstützen.
Da sind die Brüder Thomas und Luc Gascon, die in den Hinterhöfen von Montmartre aufwachsen. Im Zuge der Errichtung des Eiffelturms erleben sie, wie schmal die Grenze zwischen Glück und Tragik sein kann. So unterschiedlich die beiden Brüder Gascon charakterlich auch sind, so halten der ehrbare Handwerker (Thomas) und der Kellner im Moulin Rouge (Luc) doch zusammen, bis sie als alte Männer, zur Zeit der deutschen Besatzung, zu Feinden wider Willen werden.
Und schließlich sind da die Blanchards, die im Napoleonischen Zeitalter im Handel ihr Glück machen und später profitabel die großen Kaufhäuser und Konsumtempel der Stadt leiten. Aber auch Kunsthändler (Jacob), Kurtisanen (La Belle Helène, Louise) und eine Familie (Le Sourd), die immer auf Seiten der Revolutionäre mitwirkt und mit der Familie Le Cygne in eine lange Rachegeschichte verwickelt ist, spielen eine tragende Rolle in diesem gewaltigen Epos.

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